Kulturfahrt

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Dr. Meinrad Pizzinini

Kulturfahrt


Friaul II
Eine mitteleuropäische Kulturlandschaft



Donnerstag, 25. bis Sonntag, 28.05.2017
Abfahrt: 07:00 Uhr OMV-Tankstelle
Zustieg Völs-Ost

Rückkehr: Sonntag, 28.05.2017, ca. 20:00 Uhr

Fahrtbegleitung: Dr. Meinrad Pizzinini

Preis Fahrt inkl. Führungen, Eintritte und Halbpension:
pro Person im DZ € 395 / im EZ € 485
Preisänderungen für 2017 vorbehalten

Teilnehmerzahl mind. 25 / max. 34 Personen

Anmeldung erforderlich unter info@kulturkreis-voels.at

Diese Fahrt ist bereits ausgebucht!
Bei entsprechendem Interesse wird sie aber vom 24.-27.08.2017 wiederholt.


1. Tag, Donnerstag, 25. Mai:

Anfahrt über das Pustertal bis Toblach – Misurinasee – Auronzo – Mauria-Pass (1.298 m) – Socchieve (typisches karnisches Dorf; Kirche S. Martino mit spätgotischen Fresken) – Tolmezzo – Carnia.

Moggio Udinese im Fellatal (Benediktinerabtei San Gallo mit Kreuzgang; mittelalterlicher Turm).

Gradisca d’Isonzo (ehem. Stadt in der Grafschaft Görz, von Venezianern eingenommen, seit Maximilian I., Erbe der Görzer Grafen, habsburgisch; am zentralen Platz Säule mit Markuslöwe und vier Reliefs mit Szenen zur Geschichte der Stadt; mehrere Paläste wie Palazzo Torriani; Zitadelle; Dom Santi Pietro e Paolo); Unterkunft im Hotel Franz.
 
Detail aus der Fassade des
„Palazzo dipinto“ in Spilimbergo 2. Tag, Freitag, 26. Mai:
Monte S. Michele (Blick auf das Isonzotal mit Görz, Kriegsschauplatz im Ersten Weltkrieg).

Görz (Stadtrundgang; Burg der Grafen von Görz; Dom zu den Hll. Hilarius und Tazianus, u.a. mit Epitaph des Grafen Leonhard von Görz).

Oslavia („Sacrario“ Begräbnis- und Gedenkstätte für mehr als 57.000 in den Isonzo-Schlachten des Ersten Weltkrieges gefallene Soldaten).

San Daniele del Friuli (Sant‘ Antonio Abate, 1440/70 errichtet, mit prächtigen Fresken des Meisters Pellegrino da San Daniele; Stadt, berühmt durch die Rohschinkenerzeugung).

Spilimbergo (Zentrum der Altstadt eigentlich mittelalterliche Burg in strategisch wichtiger Lage am Tagliamento; bedeutendster Teil der Burg ist der „Palazzo dipinto“ mit sehr gut erhaltenem Freskenschmuck des 15. Jahrhunderts; Dom Santa Maria Maggiore mit reichen mittelalterlichen Fresken).

Cormons (Möglichkeit des Einkaufs friaulischer Spezialitäten wie Wein, Gubana, Honig) – Gradisca.

 
Die Porta Cividale in Palmanova 3. Tag, Samstag, 27. Mai:
Palmanova (von der Republik Venedig zum Schutz vor den Angriffen der Habsburger und der Türken als Grenzfestung ab 1593 errichtet; eindrucksvolle Festungsstadt aus der Zeit der Spätrenaissance in Form eines neunzackigen Sterns mit drei Zufahrtstoren; regelmäßiges Netz aus konzentrischen und sechs radialen Straßen, die von der zentralen Piazza Grande ausgehen).

Campoformido (Ort, bekannt durch den Friedensvertrag zwischen Kaiser Franz II. und Napoleon zur Beendigung des Ersten Koalitionskrieges, 17. Oktober 1797; Friedensstatue auf der Piazza Trattato, Kopie des Denkmals in Udine).

Villa Manin in Passariano bei Codroipo (Villa des letzten Dogen der Republik Venedig, Lodovico Manin; umfangreicher Baukomplex des 17./18. Jahrhunderts, wobei die Regeln des berühmten Architekten Andrea Palladio Beachtung fanden; Zugang zum überdimensionalen Rundhof über eine Brücke, im Hintergrund das dreigeschoßige „Herrenhaus“).

San Vito al Tagliamento (Stadt, ehemals in unmittelbarem Besitz der Patriarchen von Aquileia mit bedeutenden Resten des mittelalterlichen Mauerrings mit Wassergraben; Dom zu den Hll. Vitus, Crescentia und Modestus; Santa Maria di Battuti mit reicher qualitätsvoller Renaissance-Freskendekoration).

Pordenone (durch Jahrhunderte Stadt im Besitz der Habsburger, erst 1516 an Venedig abgetreten; Domkirche San Marco um die Mitte des 13. Jahrhunderts in romanisch-gotischem Stil begonnen, Renaissanceportal von 1511; gewaltiger, über 70 m hoher Campanile, 1347 fertiggestellt; Palazzo Comunale mit offener Loggia und seitlichen Türmchen; im Corso Vittorio Emanuele II, einem der reizvollsten Straßenzüge in ganz Friaul, mehrere mittelalterliche Häuser, teils mit Freskenschmuck versehen, darunter österreichischer Bindenschild und Wappen der Grafen von Görz) – Gradisca.

 
Bilder zum Programm Tag 4 4. Tag, Sonntag, 28. Mai:
Strassoldo (Nähe Cervignano; kleine Ortschaft mit mittelalterlichem Charakter, unteres und oberes Schloss mit Kirche San Nicolò).

Sesto al Reghena (Klosterbezirk „Santa Maria in Sylvis“, nach der Überlieferung langobardische Gründung; Zugang durch das mit einem Graben geschützte Tor; romanische Klosterkirche als dreischiffige Basilika; Malereien von 1324/26, ausgeführt von zwei Schülern Giottos; Krypta mit Grabstätte der Hl. Anastasia).

Rückfahrt über die Autobahn bis Padua – Valsugana bis Trient – Bozen – Brenner – Innsbruck – Völs.

www.hotelfranz.it