Vortrag mit Bildern

Trennlinie
Die österreichische Waffenstillstandskommission 
auf dem Weg nach Ala, Ende Oktober 1918
Fotos: Foto-Archiv Michael Forcher, Innsbruck

Vortrag mit Bildern


1918: Was wird aus Tirol?
Wie der Erste Weltkrieg zu Ende ging und warum Südtirol nicht zu retten war
Dr. Michael Forcher



Mehrzwecksaal NMS Völs
Freitag, 02.11.2018
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: freiwillige Spenden

Das Ende des Ersten Weltkriegs
Anfang November 1918 steht bis heute im Zwielicht eines Waffenstillstandes, auf Grund dessen die Österreicher ihre Waffen 24 Stunden früher niederlegten als die Italiener, was für hunderttausende Soldaten Gefangenschaft und für viele den Tod bedeutete. Wer war schuld daran? Dies ist nur eine der Fragen, die der Historiker Dr. Michael Forcher in den Mittelpunkt seines Vortrags stellt. Er erzählt – unterstützt durch aussagekräftige Bilder – auch von der unhaltbaren militärischen Situation der letzten Kriegsmonate, von der Not im Hinterland und vom chaotischen Zurückfluten der Truppen in die auseinanderfallende Monarchie. Das Ende des Krieges war zugleich der Anfang des Kampfes um Südtirol. Denn bald mussten die Tiroler erkennen, dass die italienische Armee, die Tirol bis zum Brenner besetzte, nicht gewillt war, wieder abzuziehen. Welche Rolle spielte bald darauf bei den Verhandlungen in Paris der amerikanische Präsident Wilson? War er über die Nationalität der Südtiroler falsch informiert? Oder war die Zerreißung Tirols ein politischer Schacher?
 
Chaos beim Rückzug am Bozner Bahnhof, 
5. November 1918
Fotos: Foto-Archiv Michael Forcher, Innsbruck Dr. phil. Michael Forcher, Studium der Geschichte in Wien und Innsbruck, beruflich zuerst als Journalist und in der Volksbildung tätig; 1982 Gründung des Haymon-Verlags. Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte und Kultur Tirols.