Vortrag mit Bildern

Trennlinie
Mag.a Melanie-Brigitte Gärtner
Foto: Mag.a Melanie-Brigitte Gärtner

Vortrag mit Bildern


30 Jahre Mauerfall
Erinnerungen an eine geteilte Stadt
Zeitzeugin Mag. Melanie-Brigitte Gärtner



Mehrzwecksaal NMS Völs
Samstag, 09.11.2019
Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: freiwillige Spenden

Mit dem Fall der Berliner Mauer am 09.11.1989 veränderte sich in den folgenden Jahren die Landkarte in Europa grundlegend. Der „Eiserne Vorhang“ fiel, der Warschauer Pakt löste sich auf, Länder, die zuvor Teil der Sowjetunion waren, sind heute selbstständige Staaten und teilweise Mitglied der NATO. In Berlin, nur getrennt durch eine kaum durchlässige Mauer, prallten „Ost“ und „West“ und damit verbunden verschiedene Gesellschaftssysteme unmittelbar aufeinander.
 
Mag. Melanie-Brigitte Gärtner lebte von 1945 bis 1976 in Berlin, seither wohnt sie in Völs, besucht aber regelmäßig ihre Heimatstadt. Anhand von Bildern erzählt sie über das Leben in der von den Alliierten kontrollierten Stadt, den zunehmenden Spannungen zwischen den Westmächten und der Sowjetunion (z.B. Berlin-Blockade), den sich immer mehr verschärfenden „Kalten Krieg“, den die Berliner in ihrer „Frontstadt“ hautnah erlebten: schikanöse Grenzkontrollen, Flüchtlingswellen, Drohungen aus Moskau. Persönliche Erinnerungen an das Leben in Berlin vor und nach dem Mauerbau (13.08.1961), Besuche in Ost-Berlin, Kontakte zu Besatzungssoldaten, Treffen mit DDR-Studenten, geflüchtete Kommilitonen und vieles mehr lassen Zeitgeschichte lebendig werden.